Warum gerade die Puppe?

...es fehlen die Worte oder die Visualisierung des inneren subjektiven Erlebens im Modellieren und im Spiel..
....es verschlägt mir die Sprache, es schnürt mir die Kehle zu, ich bin völlig sprachlos...
Oft findet man nicht die passenden Worte um Ängste, Leid oder Freude auszudrücken. Manchmal sind Gefühle zu diffus, um sie benennen zu können, manchmal verstummt man aus Verletzung, Scham oder Stolz.

Im Therapeutischen Figurenspiel wird über die Symbol und Bildersprache kommuniziert.Vieles, was im direkten Rollenspiel nicht gesagt wird, weil Mut oder
Worte fehlen, wird stellvertretend durch die Puppe mitgeteilt.
Die Handspielfigur ist nicht nur das Ausdrucksmittel und Stellvertreter innerer Anteile und äußerer Gegebenheiten, sie bietet auch psychischen und physischen Schutz.

Neben dem Figurenspiel ist das Schöpfen eigener innerer Figuren wesentlicher Bestandteil des Therapeutischen Puppenspiels.

Figurenkopf schöpfen
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